Verschlüsselter Zwei-Wege-Funk
IEEE 802.15.4, störfest und weltweit zugelassen. Fernbedienung und Yacht tauschen ständig Daten aus — nicht nur Befehle.
Kabellose Anlegesteuerung für Motoryachten
Die letzten zehn Meter entscheiden über den Tag. Shipcontroller legt Motoren, Strahlruder und Ankerwinde in Ihre Hand — Sie stehen dort, wo Sie die Lücke, den Fender und die Leine sehen, und bringen die Yacht ruhig an den Platz. Auch mit kleiner Crew. Auch bei Seitenwind.
01 — Die letzten zehn Meter
Anlegen ist selten wegen der Yacht schwierig. Schwierig ist, was Sie vom Steuerstand aus nicht sehen, nicht hören und nicht erreichen. Für genau diese Momente wurde Shipcontroller gebaut.
Vom Steuerstand sehen Sie das Heck nicht.
Von der Flybridge oder dem oberen Fahrstand liegen Steg, Badeplattform und der Bug des Nachbarn im toten Winkel.
Nehmen Sie das Steuer mit. Gehen Sie ans Heck, an die Ecke oder aufs Seitendeck und steuern Sie von dort, wo Sie die Lücke sehen.
Die Crew steht mit der Leine am Bug — und hört Sie nicht.
Rufen gegen Motor und Wind, Handzeichen, die an beiden Enden der Yacht etwas anderes bedeuten.
Seien Sie dort, wo die Leine ist. Gehen Sie selbst nach vorn, schätzen Sie den Abstand mit eigenen Augen und korrigieren Sie mit einem Stoß Bugstrahlruder.
Der Wind drückt den Bug weg, sobald Sie langsamer werden.
Zwei Gashebel, zwei Schalthebel und ein Strahlruder — alles gleichzeitig, während die Lücke kleiner wird.
Ein Joystick. Drücken Sie ihn Richtung Steg; Motoren und Strahlruder werden für Sie kombiniert, die Yacht geht seitwärts.
Fender und Leinen sind nicht klar — und Sie sind schon im Hafen.
Kreisen in einer engen Gasse oder auf die Nachbarboote zutreiben, während Sie über Deck laufen.
Lassen Sie die Yacht warten. Position und Kurs werden automatisch gehalten, während Sie in Ruhe vorbereiten.
Römisch-katholisch: Anker fallen lassen und rückwärts in die enge Lücke.
Die Ankerwinde ist am Bug, der Steuerstand mittschiffs, und die Lücke liegt am Heck.
Anker und Motoren in einer Hand. Anker setzen, Kettenlänge und Tiefe am Display ablesen, die Yacht gerade halten.
Die Leinen sind über — aber die Yacht treibt ab, bevor sie fest sind.
Eine Person an der Klampe, niemand am Steuer.
Hold-Modus. Ein Knopfdruck, und beide Strahlruder drücken die Yacht sanft an den Steg, während Sie festmachen.
02 — Ein Anlegemanöver, Schritt für Schritt
So sieht ein typisches Anlegemanöver mit der EZVector-Fernbedienung und Shipcontroller DPS aus — von der Hafeneinfahrt bis zur letzten Leine.
In der Gasse stoppen. Die Yacht hält Position und Kurs, während Sie Fender setzen und Leinen klarlegen — kein Kreisen, kein Treiben.
Mit der Fernbedienung ans Heck gehen. Fahrt und Tiefe stehen im Display; eine Vibration warnt, wenn es flach wird.
Die Yacht auf der Stelle drehen, bis das Heck in die Box zeigt. Ohne Vorausfahrt, ohne Rätselraten.
Rückwärts oder seitwärts, in kleinen, kontrollierten Bewegungen. Kommt eine Böe, gibt ein Doppeldruck dem Strahlruder die zweite Leistungsstufe.
Beide Strahlruder drücken die Yacht sanft an den Steg, während Sie die Leinen belegen. Danach kommt die Fernbedienung zurück in die kabellose Ladeschale.
Die verfügbaren Funktionen hängen von Fernbedienung und Antrieb der Yacht ab. DPS ist ein optionales Modul für EZVector und DockerPro.
03 — Intelligente Manöver
Eine Yacht mit zwei Motoren seitwärts zu bewegen, braucht normalerweise zwei Gashebel, zwei Schalthebel und ein Strahlruder gleichzeitig. Die EZVector-Algorithmen übersetzen eine einzige Joystick-Bewegung in die richtige Kombination aus Motoren und Strahlrudern.
Backbordmotor zurück, Steuerbordmotor voraus, Bugstrahlruder nach Steuerbord. Die Yacht geht seitwärts an den Steg.
Einmal drücken für eine Leistungsstufe, zweimal drücken und halten für eine zweite — zum Beispiel 60 % und 95 % Bugstrahlruder.
Kurze, präzise Schubimpulse oder ein reduzierter Durchschnittsschub bei Ein/Aus-Strahlrudern und Motoren.
Ein eigener Steuermodus für Volvo-IPS-Antriebe, neben Ein- und Zweimotorenkonfigurationen.
04 — Sicherheit
Genau dort steckt der größte Teil der Entwicklungsarbeit. Eine Fernbedienung, die Ihre Motoren steuert, muss wissen, wann sie das Kommando hat — und Ihnen sofort sagen, wenn nicht.
IEEE 802.15.4, störfest und weltweit zugelassen. Fernbedienung und Yacht tauschen ständig Daten aus — nicht nur Befehle.
Erkennt die Fernbedienung einen Verlust der Motorkontrolle, warnt sie mit Vibration und Licht — in Ihrer Hand, wo Sie es merken.
Mehrere Fernbedienungen an Bord, auch verschiedene Modelle. Die Kontrolle hat immer nur eine.
Ankerwinde und Strahlruder sperren automatisch oberhalb einer eingestellten Fahrt — nichts lässt sich unterwegs versehentlich auslösen.
Motorstarts über die Fernbedienung verlangen eine bewusste Bestätigung in zwei Schritten.
Grafisches Echolot und einstellbarer Alarm — als Vibration in der Hand statt als Piepen am leeren Steuerstand.
Schützt Ankerwinde, Kette und Anker beim Fieren und Hieven vor Schäden.
Gesteckte Kette, Wassertiefe und das Verhältnis dazwischen, live auf der Fernbedienung — die Zahl, die entscheidet, ob Sie vor Anker ruhig schlafen.
Auf großen Yachten und Stahldecks ergänzt Shipcontroller NET busversorgte Funkknoten für Reichweite und Redundanz.
05 — Die Fernbedienungen
Alle drei bringen das Steuer dorthin, wo Sie anlegen. Funk, Verarbeitung und Sicherheitslogik sind identisch — sie unterscheiden sich darin, wie Sie gern steuern und wie viel Ihnen die Fernbedienung zurückmeldet.

Joystick · Das einfachste Anlegen
Ein Drei-Achsen-Joystick mit Hall-Sensoren und der volle Funktionsumfang von Shipcontroller. Kombinierte Manöver wie Seitwärtsfahrt oder kontrolliertes Drehen sind eine einzige Bewegung.

Hebel · Display & DPS
Direkte Kipphebel für Motoren und Strahlruder, kombiniert mit Grafikdisplay, Telemetrie und den Multifunktionsmodi des EZVector.

Hebel · Das Wesentliche
Alles, was Sie zum Anlegen und Ankern brauchen, nicht mehr. Auch die ideale Reserve-Fernbedienung neben EZVector oder DockerPro — mit eingebauter Kommando-Verriegelung.
| EZVector | DockerPro | DockerOne | |
|---|---|---|---|
| Verschlüsselter Zwei-Wege-Funk | ● | ● | ● |
| Kabelloses Laden (Qi), LiPo-Akku | ● | ● | ● |
| Vibrationsalarm | ● | ● | ● |
| Mechanische Tasten, keine Folientastatur | ● | ● | ● |
| Ankerwinde, Horn und Decksbeleuchtung | ● | ● | ● |
| Sonnenlichttaugliches Display | ● | ● | — |
| Navigationsdaten-Telemetrie | ● | ● | — |
| Kettenzähler & Ankerkettenrechner | ● | ● | — |
| Grafisches Echolot & Tiefenalarm | ● | ● | — |
| Hold-, Autopilot- und DPS-Modus | ● | ● | — |
| DobleClic, PulseThrust | ● | ● | — |
| Stufenlos proportionale Steuerung | ● | Gestuft | — |
| SwayEase, PivotPoint, ThrustersBalance | ● | — | — |
| Volvo-IPS-Modus | ● | — | — |
06 — Dynamische Positionierung
2021 vorgestellt, war Shipcontroller DPS das erste bezahlbare, universelle Dynamic-Positioning-System für Freizeityachten. Es hält Position und Kurs in engen Grenzen — und sobald Sie die Fernbedienung bewegen, haben Sie wieder das Kommando. Lassen Sie los, hält DPS die neue Position.
DPS ist einer der Betriebsmodi der Fernbedienung. Die Antriebssteuerung bleibt voll verfügbar.
Berechnet Positions- und Kursabweichung und steuert Motoren und Strahlruder. Überwacht sich selbst und alarmiert bei jedem kritischen Fehler.
Hemisphere GNSS® V200n Empfänger und Satellitenkompass, exklusiv für DPS. NMEA-2000-Brücke verfügbar.
07 — Das Display
Ein Grafikdisplay in Hybridtechnik mit sehr geringem Stromverbrauch und hoher Bildwiederholrate. Ablesbar in praller Sonne und in der Dämmerung — und hier lässt sich das gesamte System einstellen, ohne Laptop an Bord.
08 — Kompatibilität
Eine Fernbedienung ist nur so gut wie die Systeme, die sie erreicht. Shipcontroller hat Schnittstellen zu Antrieb, Strahlrudern, Ankerwinden und Datennetzen der meisten modernen Motoryachten — und entwickelt neue Schnittstellen für ältere Steuerungen, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
09 — Das System
Jede Installation beginnt mit demselben CAN-Bus-Rückgrat. Ergänzen Sie, was Ihre Yacht braucht, wenn sie es braucht.

Ein rundes 3″-Multifunktions-Touchdisplay für den Steuerstand: DPS, Ankern, Alarme und Tiefenwarnung in einem Instrument.

Mehrere busversorgte Funkknoten bilden ein redundantes Netz über große Yachten und Stahldecks. CAN-Bus-Längen von 250 m und mehr.

Elektronische Motorsteuerung für Yachten, die ohne gebaut wurden — der erste Schritt zur kabellosen Steuerung.

Maßgeschneiderte Hard- und Software für besondere Konfigurationen, Gangways, Plattformen und Spezialschiffe.
10 — Naocontrol
Wir entwickeln und fertigen das gesamte System selbst — die Hardware, die Embedded-Software und die Anwendungen dahinter.
Fernbedienungen, Funkknoten, Positionier- und Schnittstelleneinheiten, im eigenen Haus entwickelt und gebaut.
Steueralgorithmen, Funkprotokoll und Sicherheitslogik — geschrieben vom selben Team, das die Platinen entwirft.
Windows-Programme für Installateure und Eigner, dazu OnRemoteSetup, das fast jede Einstellung direkt auf die Fernbedienung bringt.
Shipcontroller ist ein Produkt von Naocontrol, Mitglied der National Marine Electronics Association.
11 — Kontakt
Jeder Shipcontroller wird für eine bestimmte Yacht konfiguriert. Je mehr wir über Ihre wissen, desto genauer wird unser Angebot.
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